Die Kosmische Atmung und Beiträge zum Transformations- und Bewusstseinsprozess

Meine Lieben,

ich habe immer wieder im Gespräch mit unterschiedlichen Menschen herauskristallisieren können, dass sie an sich selbst, sprich ihren Mustern und Blockaden, arbeiten, UM Liebe, Achtung, Respekt, Wertschätzung, etc. durch andere zu erfahren und auf diese Weise ein glücklicheres Leben zu führen. Meist geschieht dies UNBEWUSST und ist daher auch so tückisch.

Die Innere Arbeit und Transformation stellt so ein Mittel zum Zweck dar und ist nicht SELBSTZWECK! Solche Kandidaten wundern sich, warum sich in ihren Leben einfach nichts ändern mag, obwohl sie sich tagtäglich so viel Mühe geben. Sie lesen viele viele Bücher, besuchen Seminare, etc., aber wesentlich mehr Liebe erfahren sie im Verhältnis zum Ausgangspunkt dennoch nicht.

Knackpunkt dieser Problematik ist das TRENNUNGSBEWUSSTSEIN, das nach wie vor gelebt wird. Solche Kandidaten sehen einerseits sich, andererseits die anderen. Sie kennen zwar die Theorie, dass wir alle eins sind, aber können diese noch nicht in ihrem Leben umsetzen und vor allem FÜHLEN. Dies ist wohl einer der größten Knackpunkte auf dem Aufstiegspfad, bei der Bewusstseinsarbeit, nämlich die Illusion der Trennung zu erkennen und zu überwinden! Ist die Illusion noch nicht durschaut worden und der Schleier noch nicht gefallen, ist man i.d.R. zumindest unbewusst noch massiv abhängig vom Außen, sprich von den übrigen Mitmenschen und ist somit nach wie vor nicht FREI trotz aller Bemühungen!

Ich kann diejenigen, die sich jetzt evtl. angesprochen fühlen und mit dem Obigen in Resonanz gehen, aber beruhigen: Dies ist keine Kritik an Euch! Ihr wunderbaren Seelen seid auf dem besten Weg, denn selbst diese Erfahrung wie oben beschrieben, ist nahezu zwingender Erfahrungsbestandteil des Aufstiegsprozesses! Denn ist man nie un/bewusst in der Illusion gefangen, kann man sie auch niemals durchschauen, um einen Quantenbewusstseinssprung zu machen! Und das ist zeitgleich das große Geschenk an uns auf MutterErde Inkarnierte: Wir werden mit beschränktem Bewusstsein geboren und erhalten die Chance, völlig selbständig und autark wieder volles Bewusstsein zu erlangen! Auf diesem Weg MÜSSEN wir stolpern, denn gerade das Stolpern birgt das Wachstumspotential! Gerade unsere vermeintlichen Fehler sind daher das Beste, was uns und der sich in ständiger Entwicklung befindlichen Schöpfung passieren kann! Daher werden uns unsere „Fehler“ auf dem Weg zum vollen Bewusstsein auch nicht von der geistigen Welt übel genommen, sie sind quasi vorprogrammiert.

Ich verbleibe in tiefer Dankbarkeit und Liebe,

Arash

Kommentare zu: "Wahre Innere Transformation ist Selbstzweck und nicht Mittel zum Zweck!" (7)

  1. Lieber Arash,

    ein schöner Text, danke sehr 🙂 Ich mag Deinen Blog.

    Bei mir war es so, daß ich meinen spirituellen Weg begann aufgrund von laut Schulmedizin „unheilbarer“ Krankheiten. Mir ging es nie darum, mit anderen besser auszukommen, es schien mir sozusagen der einzige Ausweg, als ich meine Diagnosen vor ein paar Jahren erhielt. Die Ärzte schrieben schon fleißig die Behandlungspläne für mich. Ich jedoch suchte nach dem ersten Schrecken und der Trauer und der Angst durch die Diagnosen einfach nach einem Ausweg. Ich hatte diese sogenannten „Krankheiten“ bekommen, dafür mußte es einen Grund geben. Den wollte ich unbedingt erfahren und heilen. Und irgendwie war mir damals schon klar, daß dies ein lohnender Weg sein könnte.

    Ich hatte das Glück, daß meine Ärzte stets auf meiner Seite standen und das ganze begleiteten, so gut sie konnten. Und ich suchte mir zusätzlich noch einen Arzt, der als zweites Standbein Ayurveda hatte. Zu dem ging ich einmal im Monat, sozusagen als Begleitung. Heute ist es so, daß ich offensichtlich immer noch lebe 🙂 und eigentlich besser als je zuvor. Medikamentenfrei – ich bemerkte im Laufe der Zeit, daß mein Körper und meine Seele dies alles einfach nicht mehr wollten. Schmerzen und Einschränkungen sind schon noch da – aber das ist halt so.

    Jeder Schritt war ein Schritt zu mir selbst, ein Schritt in die Freiheit, ein Schritt ins Glück. Und ich bin meinen Krankheiten sehr dankbar, daß sie kamen. Denn so bin ich heute da, wo ich bin. Und das möcht ich nie wieder missen, und das war alles mehr als wert.

    Liebe Grüße von Kirstin

    • Arash schrieb:

      Liebe Kirstin,
      erst einmal vielen Dank für das Lob! Das freut mich sehr! 🙂

      Vor allem finde es aber sehr schön, dass Du anderen Lesern und mir Einblick gewährst, wie es bei Dir dazu kamst, Dich dem „spirituellen Weg“ zu widmen! Denn es gibt alle möglichen Motivationen hierzu!
      Die einen wollen anfangs einfach nur glücklicher sein oder zur inneren Ruhe finden, die anderen gar Krankheiten heilen, die aus Sicht der Schulmedizin als „unheilbar“ gelten, wie es bei Dir der Fall war. So oder so wird es bei allen Suchenden einschlägige Ereignisse und Erfahrungen gegeben haben, die entsprechenden Anlass zur Spiritualität gaben. Aus meiner Sicht wieder Beweis der Mannigfaltigkeit der Existenz! Nichts geschieht „zufällig“, man wird stets geführt, selbst wenn es über Krankheiten der Fall sein sollte. Denn Krankheiten sind, gerade wenn sie aus Sicht der Schulmedizin als unheilbar gelten, eine Art Hilfeschrei, dass der Seelenplan für diese Inkarnation gefährdet ist und man sich schleunigst darum kümmern sollte, wie Du es, liebe Kirstin, schließlich gemacht hast!
      Es ist immer nur fraglich, ob man die Führung auch wahrnimmt und ihr entsprechend folgt.

      Dabei ist es eigentlich nicht allzu schwer, auf die innere Führung zu hören:
      Fühlt sich das, was man denkt und macht richtig und gut an, weitet sich dabei der Brustkorb aufgrund des geweiteten Herzchakras, dann ist man eins mit der Führung des Höheren Selbst und befindet sich auf einem dem Selbst und der Existenz dienlichen Weg. Fühlen sich die Gedanken und Taten jedoch schlecht an und zieht sich der Brustkorb zusammen, hat man einfach ein mulmiges Gefühl und Zweifel, dann sollte man seine Gedanken und die geplanten Taten nochmals Revue passieren lassen, bis sich ein entsprechend gutes Gefühl einstellt.

      Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar, liebe Kirstin!

  2. CM Thanatos schrieb:

    Hallo, ja ich gebe dir recht. Es ist notwendig, um den Aufstieg weiter zu treiben, dass man sich aus den Abhängigkeiten heraus bewegt.
    Aber ich finde es sollte in diesem Aspekt auch von dem Ego bzw. den vielen Leben die Rede sein, die ein jeder von uns bereits bestritten hat. Wir alle tragen Aspekte aus früheren Leben in uns, die ‚unbefriedigt‘ , also ihrer Bestimmung nicht nachgekommen sind. Und die Gnade des Einen kennt ja bekanntlich keine zeitlichen Begrenzungen. Daher werden sozusagen bei Allen ALLE Aspekte noch einmal aufgezeigt und haben ihre Chance, die Erlösung zu finden. Darum sollte man vor allem auch sich selbst gegenüber nicht strafend sein, wenn man einmal einen ‚Rückfall‘ erlebt. Das ist nähmlich eigentlich keiner.

    LG

    Micha

    • Lieber Micha,

      vielen lieben Dank für Deinen wichtigen ergänzenden Kommentar, der die Last vergangener Inkarnationen verdeutlicht! Gerade diese jetzige Inkarnation gleicht insofern einem „Mammut-Projekt“. Nicht nur alle restlichen „unbefriedigten Aspekte“ (um Deine Worte zu nutzen), Traumata, Verletzungen, etc. sollen in der einen jetzigen Inkarnation im Schnelldurchgang aufgelöst werden, sondern auch alle entsprechenden Aspekte der aktuellen.
      Dies ist alles nur möglich aufgrund der intensiven transformatorischen Energien, die uns tagtäglich zur Verfügung gestellt werden, um unsere Bewusstseinsarbeit so effektiv und schnell wie möglich durchzuführen. Die „violette Flamme“ der Transformation spielt hierbei eine großartige Rolle! Sie auch effektiv zu nutzen, obliegt jedoch wiederum nur uns alleine.

  3. Tah'Mara schrieb:

    Ja, liebe Kirstin, lieber Arash,

    was dem Einen seine Krankheit ist dem Anderen sein Loslassen von allem irdischen Besitz.
    Meine Geschichte mutet etwas abenteuerlich an. Ich habe mich schlecht behandeln lassen und Andere schlecht behandelt.
    Davor schützen nicht unbedingt Zig-Jahre mit fast täglichen Meditationen und das Wissen und Wahrnehmen von vielen/vielem Unsichtbaren.
    Bei mir war es meine Hinwendung, die zu sehr nach außen und zu wenig in mein Innen gerichtet war.
    Und so sitze ich jetzt an einem Ort, an dem ein Teil der „Besitzlosen“ seine Tage verbringt und halte meinen Fokus auf mich gerichtet, ohne TV und Radio, um endlich das zur Entfaltung zu bringen, was entfaltet werden will, um das in den Fluss zu bringen, was fließen will, um das freizugeben, was angenommen und freigegeben werden will, um in meine Freiheit zu gelangen, in meine Bewusstheit, in meine Wahrheit und in mein Ganz-Sein. Es geht um bedingunslose Selbst-/Annahme, um bedingungslosen Frieden, darum, Frieden, Einheit und Liebe zu erlauben, für mich und für Alle und Alles.

    Jedes „soll“, jedes „muss“, das ich in mir oder im Außen vernehme, lässt mich in mich hineinhorchen und -fühlen. Ist es nicht häufig ein Akt des Lenken-Wollens, der sich hier Ausdruck verschafft? Ist es nicht ein Ausdruck von Fehlen des Lassen-Wollens? Natürlich kann sich Jeder diese Fragen selbst beantworten, denn jede Perspektive, jede Wahrheit ist einmalig und kann nicht für Andere verpflichtend sein.

    Jeder Mensch entscheidet in allen Belangen für sich selbst, bewusst oder unbewusst.
    Jeder Mensch geht seinen höchsteigenen Weg.

    Lieber Arash, bitte nimm meine Worte einfach nur als Inspiration auf.

    Ich hatte überlegt, ob ich überhaupt schreibe, aber zum Einen sind Seiten wie die Deine hier in dieser Zeit Hilfe, Stütze und Anregung für viele Interessierte, und zum Anderen beginnt so langsam für mich die Zeit, nicht nur hier in diesem wenig einladanden Ort Energie zu bewegen und zu transformieren, sondern auch die Essenz meiner Seele zum Ausdruck zu bringen.

    Ich wünsche Dir, liebe Kirstin, ein freudvolles Tun und Sein mit und in Dir selbst, und Dir, lieber Arash, möchten ich meinen Dank für Dein Tun und Dein Sein aussprechen, sicherlich auch im Namen Vieler, die hier lesen oder einfach mal zwischendurch in die Energie hineinschnuppern.

    Herzliche Grüße

    Tah’Mara

    • Arash schrieb:

      Liebe Tah’Mara,

      vielen lieben Dank für diesen wertvollen Kommentar und Deine lieben Worte besonders zum Schluss!
      Besonders mit Deiner Aussage „Jedes „soll“, jedes „muss“, das ich in mir oder im Außen vernehme, lässt mich in mich hineinhorchen und -fühlen. Ist es nicht häufig ein Akt des Lenken-Wollens, der sich hier Ausdruck verschafft? Ist es nicht ein Ausdruck von Fehlen des Lassen-Wollens?“ bin ich völlig einverstanden. Es ist wahrlich häufig ein „Akt des Lenken-Wollens“, vielleicht sogar die Regel. Dies geschieht oftmals auch auf subtile Weise.
      Bedingunslose Liebe gewährt jedem/jeder seine/ihre ureigenen Entscheidungen, damit jeder/jede auch ihren „höchsteigenen Weg“ gehen kann.

      In Liebe,

      Arash

    • Liebe Tah’Mara,

      ich bedanke mich auch für Deine Zeilen. War wirklich sehr inspirierend. Ich finde es toll, daß Du die Hinwendung zu Dir persönlich jetzt so stark betreibst. Das ist auch mein Wunsch. Meine Priorität liegt ganz klar darauf. Früher war ich auch stark auf das außen fixiert. Aber was gibt es lohnenderes, als sein Licht zu finden und es denn in die Welt strahlen zu lassen.

      Alles Liebe für Dich und vielleicht les ich Dich ja mal wieder.

      Liebe Grüße von Kirstin

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